Dreimal Ruhrfestspiele

Szene aus "Flucht aus Ägypten". Foto: Bohumil_Kostohryz

Szene aus Taboris „Flucht aus Ägypten“. Foto: Bohumil Kostohryz

Das erste Stück des großen George Tabori, das jüngste Werk von Yasmina Reza und ein Klassiker von Eugène Ionesco – das war die viel zu kleine Auswahl, die ich (neben Emile Zolas „Das Geld“) von den Ruhrfestspielen in Recklinghausen mitbekommen habe. Die Besprechungen erschienen im Westfälischen Anzeiger in Hamm – und im Kulturblog Revierpassagen, nachzulesen hier:

„Die Nashörner“ von Eugène Ionesco

„Bella Figura“ von Yasmina Reza

„Flucht nach Ägypten“ von George Tabori

Islam in der Schule

Islamischer Religionsunterricht - nur wenige muslimische Schüler kommen in den Genuss.

Islamischer Religionsunterricht – nur wenige muslimische Schüler kommen in den Genuss.

Vor neun Jahren habe ich für das Kulturmagazin K.West über Islamkunde an deutschen Schulen geschrieben. Damals kämpften die Verbände für einen islamischen Religionsunterricht, der dem christlichen Religionsunterricht gleichgestellt ist. Inzwischen gibt es ihn. Ich habe mir eine Schulstunde in der Grundschule angeschaut, mit dem Lehrer und einer Schulleiterin gesprochen und mit Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor, der Vorsitzenden des liberalen-islamischen Bundes. Am Ende war ich noch immer unsicher: Ist das nun der richtige Weg?

Hier geht es zum Beitrag.

Twittern im Theater – ein Erfahrungsbericht

Adam

Tweet Nummer 9 vom TweetUp am Schauspiel Dortmund.

Während der Theater-Vorstellung mit dem Handy fotografieren und filmen, lesen und twittern? Genau das ist beim Theatertwitter erwünscht. Ich habe zum ersten Mal mitgemacht. Es ging um die Wiederaufnahme von „The Return of Das goldene Zeitalter oder 100 Wege, dem Schicksal das Sorgerecht zu entziehen“ am Schauspiel Dortmund. Würden 140 Zeichen reichen? Würde ich vor lauter Smartphone-Gefummel noch mitbekommen, was auf der Bühne geschieht? Und: Wird das Getwitter überhaupt irgend jemanden interessieren? Ein Erfahrungsbericht in den Revierpassagen.

Kirche und Social Media – passt!

Bildschirmfoto 2015-02-19 um 13.55.06Kürzlich war ich zu einer Podiumsdiskussion eingeladen: Die evangelische Kirche in Dortmund hatte die Journalistin Helene Pawlitzki damit beauftragt, ihre vielfältigen Seelsorge-Angebote im Film darzustellen. Die überaus gelungenen Image-Filme sollen auch die Social-Media-Aktivitäten der Stadtkirche beleben. Welche Chancen und Risiken das bietet, darüber habe ich auf dem Podium und anschließend im Interview mit Nadine Albach gesprochen:

http://www.kircheundbild.de/interviews-artikel/detail/artikel/nachholbedarf-im-nahbereich/

Sumsemann trifft Darth Vader: Das Weihnachtsmärchen in Dortmund

Sumsemann fliegt im Space Shuttle zum Mond. Foto: Birgit Hupfeld

Sumsemann fliegt im Space Shuttle zum Mond. Foto: Birgit Hupfeld

„Mama, das war das Tollste, das ich je gesehen habe“, sagte meine Tochter am Ende. Ihre Begeisterung galt dem diesjährigen Weihnachtsmärchen des Dortmunder Kinder- und Jugendtheaters: „Peters Reise zum Mond“, ein „Weltraummärchen“ nach der berühmten Vorlage „Peterchens Mondfahrt“ von Gerdt von Bassewitz – kombiniert mit Motiven aus Star Wars und Star Trek. Ob ich auch so begeistert war wie die Sechsjährige, lesen Sie hier im Kulturblog Revierpassagen.

Kunst im Ghetto: Über ein partizipatives Kunstprojekt

Angela Ljiljanic wohnt ein Jahr am Borsigplatz und wundert sich manchmal... Foto: Michael Scheer

Angela Ljiljanic wohnt ein Jahr am Borsigplatz und wundert sich manchmal… Foto: Michael Scheer

Künftig werde ich wieder häufiger für das Kulturmagazin K.West schreiben – und das ist toll! Denn K.West ist eines dieser wunderbar altmodischen, auf analogem Papier gedruckten Monatsmagazine, randvoll mit Kulturthemen und Texten, die sogar über mehr als zwei Seiten gehen… Für die November-Ausgabe habe ich über ein hoch dotiertes Kunstprojekt am Dortmunder Borsigplatz geschrieben – über Kunst im Ghetto also, quasi, oder auch: über Künstler, die keine Sozialarbeiter sein wollen.  Aber doch unvermittelt dazu werden. Lesen kann man den kompletten Beitrag  auch hier im Kulturblog Revierpassagen.

 

„101 mal Dortmund mit Kindern“ erschienen

101Juhu, endlich: „101 mal Dortmund mit Kindern“ ist fertig und liegt in den Regalen, direkt neben seinem Vorgänger „101 mal Dortmund“.  Auch diesen Band habe ich redaktionell betreut – und diesmal gleich 40 Tipps selbst geschrieben. Innen findet man viele schöne Bilder, vor allem von Ruhr Nachrichten-Fotograf Dieter Menne, und 101 Ideen, Freizeit mit Kindern in Dortmund zu verbringen – drinnen und draußen, umsonst und kostenpflichtig, kreativ oder sportlich, für Baby-Eltern, Kleinkinder, Grundschulkinder und Teenies. Gekennzeichnet sind außerdem alle Orte und Einrichtungen, die Kindergeburtstage anbieten.

Das Buch kostet 9,80 Euro, hat 211 Seiten und erscheint im Verlag Überblick Medien.

Reale Dramen auf der Bühne: Opel-Stück in Bochum

OpoelManchmal schreibt das Leben größere Geschichten als die Dramatiker. Das Ende von Opel in Bochum ist ein wahres Drama – für eine ganze Stadt. Das Schauspielhaus Bochum leistet Trauerarbeit – unter anderem mit „Die Kinder von Opel“. Hier geht es zu meiner Rezension auf Revierpassagen.de.

Eine ziemlich verrückte Tour durch Ruhrstadt

Das ist ein Gender-Cocktail, blau und rosa. Die Männer im Hintergrund: Anarchisten. Foto: Katrin Pinetzki

Das ist ein Gender-Cocktail, blau und rosa. Die Männer im Hintergrund: Anarchisten. Foto: Katrin Pinetzki

… habe ich in im Auftrag des Westfälischen Anzeigers unternommen. Die sechseinhalbstündige Produktion heißt „54. Stadt“ und spielte in Oberhausen und Mülheim – eine theatrale Zeitreise in die revolutionäre Zukunft des Reviers. Hier die Rezension im Revierpassagen-Blog.