Wohin treibt uns die künstliche Intelligenz?

Für die aktuelle Ausgabe der „mundo“, des Wissenschaftsmagazins der TU Dortmund, habe ich mich mit dem automatisierten Fahren beschäftigt. Obwohl: Es ist Prof. Johannes Weyer, der sich damit beschäftigt. Forschend. Ich habe nur darüber geschrieben – und das Interview mit dem Techniksoziologen war sehr bereichernd, wie eigentlich immer bei der Recherche an der TU. Den kompletten Artikel „Mensch, dein Auto“ kann man hier nachlesen.

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Open Air – Gute Nachrichten vom Blauen Planeten

Only bad news are good news, lernt man ja als Journalist. Selbst wenn man dieses Prinzip ablehnt, kann man sich in der Praxis kaum entziehen: Negativ-Nachrichten, Schockierendes, Empörendes oder Meldungen, die Ängste und Sorgen bedienen, schaffen für Aufmerksamkeit und „laufen“ besser. Es gibt allerdings längst Gegen-Tendenzen, im Journalistmus selbst und in den sozialen Medien.

Hannah Praetorius, die Schauspieler Monika Bujinski und Michael Kamp, Pfarrerin Susanne Karmeier, ich, Günther Rager und Wolfram Scharenberg. Foto: Jens Nieth

Und ich bin derzeit auch auf der Suche nach guten Nachrichten. Für das Projekt „Open Air. Gute Nachrichten vom blauen Planeten“ während des Deutschen Evangelischen Kirchentags (19. bis 23. Juni) in Dortmund suchen wir nach Mut machenden, aufbauenden, positiven Meldungen und kleinen Geschichten, die in einer poetisch-spektakulären Inszenierung vom Himmel flattern… Im Foto oben seht ihr das Redaktionsteam, auf der Suche nach good news. Alles Gute kommt von oben!

Wer etwas beitragen möchte, kann sich über den Open Air-Gute Nachrichten-Blog gerne melden!

Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit…

Natürlich schreibe ich immer die Wahrheit. Nun habe ich aber auch ÜBER die Wahrheit geschrieben – für die mundo, das Forschungsmagazin der TU Dortmund. Ich empfinde es immer als sehr bereichernd und als einen Luxus, eine Stunde mit einem  Wissenschaftler bzw. einer Wissenschaftlerin verbringen und ihn oder sie zum jeweiligen Fachgebiet löchern zu dürfen. Diesmal war es besonders herausfordernd – es ging um den Wahrheitsbegriff aus Perspektive der Philosophin Prof. Katja Crone und des Entwicklungspsychologen Prof. Norbert Zmyj. Aber lest doch gerne selbst…

 

 

Marketing? Läuft…

Nun sind meine „Dunklen Geschichten aus Dortmund“ erschienen, die Ruhr Nachrichten haben groß berichtet (danke an beide Oliver, Volmerich und Schaper!), die Buchvorstellung und Lesung in der Mayerschen Buchhandlung ist super gelaufen, zwei weitere stehen in Aussicht – und es macht richtig Spaß! Am liebsten würde ich auf Lesereise gehen, wie ordentliche Autoren das so machen. Und das nächste Buch dann über die Erlebnisse der Lesereise schreiben… Der Haken: Schon in Hagen oder Witten interessiert sich niemand mehr für „Dunkle Geschichten aus Dortmund“. Zu dumm.

Dafür haben sich neben den RN auch andere Dortmunder Medien dankenswerterweise fürs Buch interessiert. Hier gibt es ein Interview mit mir auf Dortmund24, wo auch zwei der Geschichten erschienen sind, hier ein langes Porträt der Nordstadtblogger, und auch der „lokalpatriot“ berichtete und verloste einige Bücher. Für das DOGEWO-Mietermagazin durfte ich sogar das Covergirl spielen. Und zur Krönung war ich morgens um 7 Uhr im WDR-Studio und erzählte den WDR4-Moderatoren Heike Knispel und Bastian Bender im Studio live übers dunkle Dortmund – leider gibt es davon kein Audio…

Derweil steht die Abgabe für das nächste Buch bevor – in Kürze mehr!

Ra(s)tlos im Tanztheater: Cordula Nolte zeigt „Drehwurm“

Die Welt dreht sich immer schneller… Foto: Jochen Riese

Im Tanztheater Cordula Nolte im Dortmunder Unionviertel kann man sich derzeit schwindelig gucken: Die neue Produktion „Drehwurm“ erzählt von unser aller Rast- und Ratlosigkeit angesichts des irren Tempos, den unser Alltag inzwischen hat. Für die Revierpassagen habe ich das Stück besprochen. Hier geht’s zur Rezension!

Kunst und Fernsehen – eine schwierige Beziehungskiste

Günther Uecker TV, 1963, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Günther Uecker
TV, 1963, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Ich habe, seit ich mich erinnere, nie gern fern gesehen. Umso gespannter war ich auf die Ausstellung „TeleGen“ im Kunstmuseum Bonn, die ich mir für das Kulturmagazin k.west angeschaut habe. Fazit: Auch die Bildende Kunst hat offenbar noch lange keinen Frieden mit dem Medium gemacht… Hier geht’s zur Besprechung.

Ein Interview mit mir

2015-10-28 19.08.49KulturjournalismusSchlicht „Kulturjournalismus“ heißt dieses Buch von Dr. Petra Weber, das ich sehr gern empfehle. Der Grund: Ich komme darin vor! Der 20. Band aus der Reihe „Journalismus: Theorie und Praxis“ liefert Porträts und Interviews mit Kulturjournalisten aller Medien in ganz Deutschland: Petra Weber sprach  zum Beispiel mit Anne Peter und Esther Slevogt von nachtkritik.de, mit Matthias Bongard vom WDR, mit Petra Kaminsky von dpa oder Feuilletonredakteur Andreas Platthaus von der FAZ. Mit mir sprach sie über das Arbeiten in verschiedenen Formaten für verschiedene Medien, über Storytelling, Bloggen und Veränderungen im Berufsbild.

Das Buch erscheint im Lit Verlag und ist hier erhältlich.