Klugscheißen im Fernsehen

Die WDR-Lokalzeit aus Dortmund hat mich gefragt, ob ich ihren Zuschauer*innen drei Geschichten aus meinem Buch „Dortmund für Klugscheißer“ vorstellen möchte – was für eine Frage! Einen halben Tag lang waren wir in Dortmund unterwegs, erst am Dortmunder U auf den Suche nach der gloriosen Graffiti-Vergangenheit, dann in der östlichen Innenstadt auf den Spuren von Hans Albert Einstein, und schließlich bin ich mit dem Reporter samt Kameramann und Tontechnikerin noch in eine wild wuchernde Böschung unterhalb der Hohensyburg gekrabbelt, wo mitten im Gestrüpp eine steinerne Brücke steht. Warum und wieso? Und wer ist Hans Albert Einstein? Hier der fertige Beitrag, der sehr schön geworden ist.

Wie ich mir einmal ein Kunstwerk erschrieben habe

Schon seit Jahren, sogar Jahrzehnten bin in ein Fan der Arbeiten des Dortmunder Künstlers Wolfgang Schmidt. Ich habe über seine Ausstellungen berichtet, später direkt neben seinem Atelier im Kulturort Depot gewohnt und mir immer gewünscht, einmal ein Bild von ihm zu besitzen. Als er mich nun bat, für den Katalog zu seiner Ausstellung „Europeana“ einen einführenden Text zu schreiben, habe ich keine Sekunde gezögert. Es hat unglaublich Spaß gemacht, sich intensiv mit dieser neuen Serie zu beschäftigten, in der Wolfgang Schmidt seine typische Kunst-Figur – das Männchen mit den überlangen Beinen – nutzt, um europäische Themen ironisch-infografisch darzustellen.

Die Ausstellung war Anfang 2021 in der Städtischen Galerie Torhaus Rombergpark zu sehen – der virtuelle Rundgang ist weiterhin online und lohnt sich!

Und auch der Katalog „Europeana“ ist toll geworden – hier ein kleiner Einblick. Zu beziehen ist er nur über den Künstler (20 Euro). Als Dankeschön hat mir Wolfgang Schmidt eine Arbeit mit dem Titel „Über Katrin P.“ gewidmet (s. unten) – das tollste Honorar, das ich jemals für einen Text erhalten habe!

… und dieses Bild hängt nun gerahmt bei mir!

So ein Glück – (m)ein neues Buch!

Lachyoga in Aplerbeck. Einsatz gegen Tierversuche an der Ardeystraße. Eine Genuss-Manufaktur in Hörde. Happy End für ein Nordstadt-Kino, Romantik pur in Bövinghausen…

Mein neues Buch „Unsere Glücksmomente. Geschichten aus Dortmund“ versammelt aktuelle und historische Glücksgeschichten aus Dortmund. Sie erzählen von Menschen, die etwas bewegen oder bewegt haben, von positiven Entwicklungen, von Mutmachern und Hoffnungsgestalten. Es geht um Fußball und Frauenpower, um Flüchtlinge und einen Fluss, um einen fast seligen Bruder und einen Ort der letzten Rettung. Die Geschichten entführen an aktuelle und vergangene Orte des Glücks mitten in der Stadt – und verführen dazu, Dortmund mit neuen Augen zu sehen. Denn schlechte Nachrichten liest man überall – die guten muss man sehen wollen!

Glücksmomente beim Auspacken des neuen Buchs!

Und wo gibt es das Buch? Natürlich online – und in Dortmund z.B. in der Artus Galerie & Shop im Museum für Kunst und Kulturgeschichte, im „Bellini“ auf der Kaiserstraße, in der Chocolaterie und Patisserie Monika Wechsler an der Hörder Hermannstraße, in der Thalia Buchhandlung in der Thier Galerie und in der Mayerschen Buchhandlung am Westenhellweg.

„Dortmund für Klugscheißer“ erschienen

Beweisbild aus der Mayerschen Buchhandlung in Dortmund.

Und da ist es: Mein neues Buch „Dortmund für Klugscheißer“ ist ab sofort im Handel erhältlich. Ein Band aus dem Essener Klartext-Verlag, der viele Aha-Momente bietet und einige populäre Irrtümer rund um Dortmund aufklärt. Das perfekte Geschenk für Neu-Dortmunder*innen, Nicht-Mehr-Dortmunder*innen – oder für Dortmunder*innen, die glauben, schon alles über ihre Stadt zu wissen.

Und wer die 14,95 Euro nicht ausgeben will: Hier kann man Exemplare gewinnen!

„Dortmund für Klugscheißer“ erscheint im März

Buchcover

… schon wieder ein Dortmund-Buch? Aber ja! Im März 2020 erscheint im Essener Klartext Verlag „Dortmund für Klugscheißer„. Was drin ist? Geballtes Klugscheißer-Wissen, wie der Name schon sagt. Zahlen, Daten, Fakten, und vor allem Geschichten – viele Details, die man über bekannte Orte, Ereignisse und Menschen in und aus Dortmund bislang noch nicht kannte (oder zumindest noch nicht so schön erzählt bekam…).

Es geht um um Deusens Wandel und Dortmunder Wein, um bemerkenswerte Unternehmer und die Geheimnisse der Hohensyburg, um Friedrich Arnold Brockhaus und Albert Einsteins Sohn, es gibt ein Quiz rund um Dortmund in Kino und TV – und viele kleine Anekdoten und Pointen zum Merken und Weitererzählen. Ein Buch für Zugezogene und Alteingesessene, für Ausgewanderte und alle anderen Stadt-Interessierten – und für allen Menschen, die anderen Dortmundern etwas schenken wollen. Aber Vorsicht: Wer BVB-Content erwartet, klickt lieber hier auf „kaufen“: Borussia Dortmund für Klugscheißer gibt es schon heute, erschienen im gleichen Verlag.

Ab März 2020 im Buchhandel!

Wohin treibt uns die künstliche Intelligenz?

Für die aktuelle Ausgabe der „mundo“, des Wissenschaftsmagazins der TU Dortmund, habe ich mich mit dem automatisierten Fahren beschäftigt. Obwohl: Es ist Prof. Johannes Weyer, der sich damit beschäftigt. Forschend. Ich habe nur darüber geschrieben – und das Interview mit dem Techniksoziologen war sehr bereichernd, wie eigentlich immer bei der Recherche an der TU. Den kompletten Artikel „Mensch, dein Auto“ kann man hier nachlesen.

Open Air – Gute Nachrichten vom Blauen Planeten

Only bad news are good news, lernt man ja als Journalist. Selbst wenn man dieses Prinzip ablehnt, kann man sich in der Praxis kaum entziehen: Negativ-Nachrichten, Schockierendes, Empörendes oder Meldungen, die Ängste und Sorgen bedienen, schaffen für Aufmerksamkeit und „laufen“ besser. Es gibt allerdings längst Gegen-Tendenzen, im Journalistmus selbst und in den sozialen Medien.

Hannah Praetorius, die Schauspieler Monika Bujinski und Michael Kamp, Pfarrerin Susanne Karmeier, ich, Günther Rager und Wolfram Scharenberg. Foto: Jens Nieth

Und ich bin derzeit auch auf der Suche nach guten Nachrichten. Für das Projekt „Open Air. Gute Nachrichten vom blauen Planeten“ während des Deutschen Evangelischen Kirchentags (19. bis 23. Juni) in Dortmund suchen wir nach Mut machenden, aufbauenden, positiven Meldungen und kleinen Geschichten, die in einer poetisch-spektakulären Inszenierung vom Himmel flattern… Im Foto oben seht ihr das Redaktionsteam, auf der Suche nach good news. Alles Gute kommt von oben!

Wer etwas beitragen möchte, kann sich über den Open Air-Gute Nachrichten-Blog gerne melden!

„Jungle Jazz“: Gine Selle stellt im domicil Dortmund aus

Schon seit Jahren sammle ich die Arbeiten der Dortmunder Künstlerin Gine Selle, die inzwischen ihr Atelier ins bayerische Künstlerdorf Frauenau verlegt hat. In Dortmund fühlt sie sich aber immer noch zu Hause, ist u.a. Mitglied im Jazzclub domicil – und eröffnet ebendort am 9. März ihre nächste Ausstellung zum 50. Geburtstag des Jazzclubs. Zu sehen ist eine wild-geniale Collage aus Fotografie und Malerei, aus Musik und bildender Kunst, aus Struktur und Improvisation – eben „Jungle Jazz“. Ich freue mich sehr, dass ich die Ausstellung mit ein paar Worten eröffnen darf.

Gine Selle: „Jungle Jazz“, domicil Dortmund, Hansastr. 7-11,
Eröffnung am 9. März 2019, 19 Uhr
geöffnet zu den Öffnungszeiten der Gastronomie im domicil (Mo-Sa ab 18.30 h)

Eintritt frei!

 

Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit…

Natürlich schreibe ich immer die Wahrheit. Nun habe ich aber auch ÜBER die Wahrheit geschrieben – für die mundo, das Forschungsmagazin der TU Dortmund. Ich empfinde es immer als sehr bereichernd und als einen Luxus, eine Stunde mit einem  Wissenschaftler bzw. einer Wissenschaftlerin verbringen und ihn oder sie zum jeweiligen Fachgebiet löchern zu dürfen. Diesmal war es besonders herausfordernd – es ging um den Wahrheitsbegriff aus Perspektive der Philosophin Prof. Katja Crone und des Entwicklungspsychologen Prof. Norbert Zmyj. Aber lest doch gerne selbst…

 

 

Wer nicht lesen will … kriegt vorgelesen!

Okay, das passt nicht ganz zur Jahreszeit – obwohl. Dunkel wird es irgendwann immer. Also, ich freue mich auf euch und auf Sie am Montag, 18. Juni bei meiner nächsten Lesung in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund! Ich habe mich verrückt gefreut, dass ich in der Reihe „Lesung am Montag“ im Studio B der Zentralbibliothek aus meinen „Dunklen Geschichten aus Dortmund“ lesen darf. Die Lesung am Montag, bei der Neuerscheinungen regionaler Autorinnen und Autoren vorgestellt werden, habe ich selbst schon so oft angekündigt. Und nun darf ich selbst lesen. Welche Geschichten ich lese, habe ich noch nicht entschieden, aber fest steht: Es geht in den Bunker, es geht ums Nachtleben, und es gibt eine kleine Zeitreise in die dunkle Vergangenheit. Sehen wir uns?