Unterwegs im dunklen Dortmund

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Seit einigen Monaten arbeite ich mit großem Spaß an einem neuen Buch, das pünktlich zur dunklen Jahreszeit (im Herbst 2017) erscheinen soll – schließlich geht es auch um die Dunkelheit: Um das düstere, geheimnisvolle, nächtliche oder untergründige Dortmund. Die Vorankündigung des Wartberg-Verlags ist bereits online – ihr könnt also schon einmal Vorbestellungen tätigen 😉 …

Fertig ist auf jeden Fall der Klappentext, und der geht so:

Darf’s ein bisschen düster sein? Haben Sie ein Faible fürs Finstere, mögen Sie’s mysteriös? Mit diesem Buch lernen Sie Dortmund von unten kennen und bei Nacht, es lockt an verbotene Orte und erzählt von schrecklichen Verbrechen. Kriechen Sie mit in enge Bergbau-Stollen und lassen Sie sich von einem Nachtwächter ins Mittelalter entführen. Werfen Sie einen Blick in ein Bunker-Hotel und erfahren Sie, wie das Tatort-Team die düstere „Dortmund-Stimmung“ schafft. Begleiten Sie blinde BVB-Fans ins Stadion und einen Kino-Verrückten in seinen Vorführraum. Was tun Zootiere, wenn die Besucher weg sind? Was ist das Geheimnis von Dortmunds ältester und kultigster Diskothek? Und warum weiß man gerade in Dortmund so gut darüber Bescheid, welche Folgen Nachtarbeit für die Menschen hat? Dieses Buch gibt Antworten und lädt dazu ein, die Stadt einmal anders zu sehen. Sind Sie bereit für das dunkle Dortmund?

Ra(s)tlos im Tanztheater: Cordula Nolte zeigt „Drehwurm“

Die Welt dreht sich immer schneller… Foto: Jochen Riese

Im Tanztheater Cordula Nolte im Dortmunder Unionviertel kann man sich derzeit schwindelig gucken: Die neue Produktion „Drehwurm“ erzählt von unser aller Rast- und Ratlosigkeit angesichts des irren Tempos, den unser Alltag inzwischen hat. Für die Revierpassagen habe ich das Stück besprochen. Hier geht’s zur Rezension!

„Die Zone oder Die Urbanisierung des Wassers“ – Gine Selle stellt aus im Rombergpark

Gine Selle in ihrer Installation in den Laubengängen des Rombergparks.

Die Laubengänge im Rombergpark haben sich in ein Kunst-Aquarium verwandelt: Die Dortmunder Künstlerin Gine Selle nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine Forschungsreise durch unberechenbare Wildnis und urbanisiertes Wasser. Ihre Ausstellung „Die Zone oder Die Urbanisierung des Wassers“ hängt seit Anfang März und wird mindestens bis Ende Mai 2017 in den Laubengängen im Botanischen Garten Rombergpark zu sehen sein – je nach Wetter auch länger.

Die Ausstellung besteht aus rund 60 Motiven, gedruckt auf 1,70 Meter hohe wetter- und reißfeste LKW-Plane. Zu sehen sind Collagen aus inszenierten Unterwasserfotografien, kombiniert mit gezeichneten Phantasie-Mikroorganismen. Die Foto-Aufnahmen entstanden in der Umgebung des wunderschönen Attersees im Salzburger Land sowie auf dem Schultenhof in Dortmund, der Auftrag kam von der Stadt Dortmund und mit Unterstützung des Rombergparks sowie der Freunde & Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark e.V. Und das Tollste ist: Ich durfte die Ausstellung eröffnen!

Wer sich die Installation anschaut und auf der Suche nach weiteren Infos ist, findet hier die Pressemitteilung. Auf Wunsch sende ich auch gern die Eröffnungsrede zu. Die Arbeiten sprechen aber auch absolut für sich, wenn man sich etwas Zeit nimmt… beim nächsten Sonntagsspaziergang?

Kurz vor der Eröffnung: Die Künstlerin Gine Selle (links) mit Dr. Patrick Knopf (Botanischer Garten Rombergpark) und der aufgeregten Eröffnungsrednerin (rechts).

Kunst und Fernsehen – eine schwierige Beziehungskiste

Günther Uecker TV, 1963, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Günther Uecker
TV, 1963, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Ich habe, seit ich mich erinnere, nie gern fern gesehen. Umso gespannter war ich auf die Ausstellung „TeleGen“ im Kunstmuseum Bonn, die ich mir für das Kulturmagazin k.west angeschaut habe. Fazit: Auch die Bildende Kunst hat offenbar noch lange keinen Frieden mit dem Medium gemacht… Hier geht’s zur Besprechung.

Ein Interview mit mir

2015-10-28 19.08.49KulturjournalismusSchlicht „Kulturjournalismus“ heißt dieses Buch von Dr. Petra Weber, das ich sehr gern empfehle. Der Grund: Ich komme darin vor! Der 20. Band aus der Reihe „Journalismus: Theorie und Praxis“ liefert Porträts und Interviews mit Kulturjournalisten aller Medien in ganz Deutschland: Petra Weber sprach  zum Beispiel mit Anne Peter und Esther Slevogt von nachtkritik.de, mit Matthias Bongard vom WDR, mit Petra Kaminsky von dpa oder Feuilletonredakteur Andreas Platthaus von der FAZ. Mit mir sprach sie über das Arbeiten in verschiedenen Formaten für verschiedene Medien, über Storytelling, Bloggen und Veränderungen im Berufsbild.

Das Buch erscheint im Lit Verlag und ist hier erhältlich.

Medienagenturen in der Region – ein Über und Ausblick

0Ruhr WirtschaftEtwa sieben Jahre habe ich für die Medienagentur mct gearbeitet – diese Zeit geht in einigen Tagen zuende. Ein seltsamer Zufall, dass mich die IHK zu Dortmund nun bat, die Aufmacherstory der Oktober-Ausgabe ihres Magazins „Ruhr Wirtschaft“ ausgerechnet zum Thema Medienagenturen zu schreiben. So habe ich mich zum Abschluss noch einmal in die Agenturszene der Region vertieft und mit Agenturbetreibern und Ausbildern über Status Quo und Perspektiven der Branche in Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna geprochen. Hier geht’s zur Geschichte (S. 8).

 

Multimedia-Story: Wow, Westfalen!

2015-10-19 20_53_23-Westfalen – Ein Reiseführer für Rhein- und andere AusländerWestfalen? Wer sind sie? Wie? Und vor allem: Wo? Nicht nur für Rheinländer ist Westfalen Terra Incognita. Weil Westfalen nun Geburtstag hat und 200 Jahre alt wird, hab ich der weithin unterschätzten Region mal einen digitalen Reiseführer gestaltet… Nachzulesen und anzuschauen hier im Kulturkenner.

Mit Filmen von Olaf Nowodworski und Tim Müller sowie der versierten Stadtführerin Anja Hecker-Wolf als Interviewpartnerin!